Eine der wichtigsten Heilpflanzen in der Behandlung von Hitzewallungen. Außerdem kann eine Anwendung bei Schlafstörungen, Nervosität, Gereiztheit oder depressiven Verstimmungen helfen.
In der Homöopathie gilt Cimicifuga als Konstitutionsmittel in den Wechseljahren. Sie wird vor allem bei Symptomen verwendet wie Herzklopfen, Beklemmungsgefühlen, ängstlicher Unruhe, Stimmungsschwankungen, erhöhter Reizbarkeit, depressiven Zuständen, Erstickungsgefühlen, migräneartigen Kopfschmerzen, Arthrose und Rheuma sowie bei Beckenbodensenkung.
Anwendung als Teeaufguss oder in Tabletten oder Tropfenform
Mönchspfeffer oder Keuschlamm (Vitex agnus castus)
Ist ein Laubbaum, der in der Mittelmeerregion heimisch ist.
Mönchspfeffer trägt dazu bei unregelmäßige Perioden zu regulieren die aus den hormonellen Schwankungen in den WJ resultieren. Er wirkt zudem ähnlich wie der Neurotransmitter Dopamin. Er verringert den Appetit, lindert Depressionen und verbessert den Schlaf.
Ginseng
Pflanzliches Östrogen und Lebenselixier aktiviert alle Drüsen und stabilisiert das Immunsystem. Gilt als Adaptogen der Psyche („Stress im Alltag der an die Nieren geht“), zur Rekonvaleszenz bei chronischer Müdigkeit, Burn-out und Hormonschwankungen, erhöht die Leistung und Konzentrationsfähigkeit. Als Tinktur oder Kapseln erhältlich.
Tipp: Sehr gute Erfahrungen beobachtete man mit Alsir-Royal Präparat mit Soyalechitin, Gelee-Royal und Ginseng, besonderes in den Wechseljahren.
Granatapfel: Punica granatum
Reich an Pflanzenöstrogenen, wirkt auf die Eierstöcke zur sanften hormonellen Substitution und zur Begleitung in den Wechseljahren. Nachsorge bei chronischen Pilzinfektionen, Herpes vaginalis, trockene Schleimhäute, Blasenschwäche, Verlust von Libido. Als Tinktur oder öfters einen Granatapfel als Frucht essen. Auch die Frucht Kaki unterstützt diese Themen.
Rotklee - Kapseln oder Tee
Rotklee, wie auch Soja, enthält die sekundären Pflanzenstoffe Isoflavone, die eine große strukturelle Ähnlichkeit mit der chemischen Zusammensetzung von Östrogen haben.
Die Isoflavone im Rotklee sind an Glucose gebunden, was den Rotklee bekömmlicher macht. Zusätzlich sind im Rotklee vier der fünf Isoflavone enthalten, die über eine hormonähnliche Wirkung verfügen, während in in Soja nur zwei dieser Isoflavone zu finden sind. Zudem wurde Rotklee eine positive Wirkung auf die Leber, das Herz-Kreislauf-System und die Knochen zugesprochen.
Auch die Hautdichte soll von Rotklee profitieren, so dass die Zellen vor Strahlung, Alterung und Falten geschützt sind.
Bereiten die Wechseljahre nur leichte Beschwerden, kann man mit Rotklee durchaus ein Versuch starten.
Rotklee wirkt hormonähnlich, deswegen sind die möglichen Nebenwirkungen am besten mit dem Arzt zu besprechen.
Die nächsten Jahre werden so hoffe ich, weitere Erkenntnisse dank der Forschung bringen.
Tipp: Blätter und Blüten in Salat, oder in Grüne Smoothie verarbeiten.
Tipp: Es gibt bereits Gesichtscreme auf der Basis von Rotklee - z.B "Phyto Solutions" von Dr. Scheller.